Fachärztinnen und Fachärzte
Erfahren, engagiert und fachlich breit aufgestellt.
Seit über 30 Jahren für Stralsund und Rügen.
Mit 8 Fachärztinnen und Fachärzten an drei Standorten verbinden wir persönliche Betreuung mit moderner Diagnostik und Therapie.
Von der Vorsorge bis zur ambulanten Operation betreuen wir Sie an 3 Standorten.
Effiziente Therapie und optimale Beratung: Ob Brillenberatung oder die Behandlung schwerer Augenerkrankungen — wir bieten Ihnen eine umfassende und effiziente Betreuung.
State of the art: Unsere Praxis ist mit modernster Technik ausgestattet — für eine exakte Diagnose und die bestmögliche Therapie.
Wir unterstützen Kinder dabei, das Sehen zu lernen. Außerdem behandeln wir Schielerkrankungen, Blicklähmungen, Nystagmus und Kopfzwangshaltungen.
Familiäre Vorbelastung für Glaukom oder Makuladegeneration? Wir bieten spezielle Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung.
Erfahrung, kurze Wege und moderne Technik – verbunden mit Zeit für Ihre individuellen Fragen.
Erfahren, engagiert und fachlich breit aufgestellt.
Gut erreichbar in Stralsund und Sassnitz.
Einfach und rund um die Uhr verfügbar.
Präzise Untersuchungen und schonende ambulante Eingriffe.
Wählen Sie den Standort, der am nächsten liegt. Alle Standorte sind telefonisch und online erreichbar.
| Mo – Di | 08:00–12:30 · 13:00–17:00 |
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Bei uns stehen Sie als Patient im Mittelpunkt. Wir möchten, dass Sie sich wohl und sicher fühlen — vom ersten Moment an. Die Gesundheit Ihrer Augen hat für uns höchste Priorität. Durch eine ausführliche Aufklärung machen wir Sie zum aktiven Partner bei der Wahl Ihrer Therapie: Die beste Behandlung passt sich immer Ihrem Leben an.
Unser erfahrenes Team begleitet Sie mit Fachkompetenz und Herzlichkeit. Durch regelmäßige Fortbildungen sind wir immer auf dem neuesten Stand. Ihre Fragen und Wünsche nehmen wir ernst — wir hören Ihnen zu und sind stets für Sie da.
Unser Ärzteteam: Dr. Balau · Dr. Kempin · Dr. Reuter-Hentsch · Dr. Subklew (Sassnitz) · alle kennenlernen →
Termin vereinbaren →Das Sehen ist unser wichtigster Sinn — es verbindet uns mit unseren Mitmenschen und der Welt um uns herum. Wenn das klare Sehen verloren geht, verliert das Leben ein Stück seiner Farbe und Freude. Deshalb setzen wir all unser Wissen und unsere Erfahrung dafür ein, Ihre Sehkraft zu bewahren — für mehr Lebensfreude, Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben.






Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gern in allen Ihren Augen betreffenden Belangen und darüber hinaus. Sie stehen Ihnen in jeder Situation freundlich und kompetent zur Seite, damit Sie sich als Patient bei uns wohl und sicher fühlen können.
Modernste Ausstattung, komplette Diagnostik — für alle Altersgruppen, in Stralsund und auf Rügen.
Ambulante Operation mit Kunstlinsen-Implantation — im OP-Zentrum Frankenstraße.
Spezialisierte Kontrolle und Behandlung diabetesbedingter Netzhautveränderungen.
Intravitreale operative Medikamentengabe bei Makuladegeneration und diabetischem Makulaödem.
Sehtest und augenärztliches Gutachten für Führerschein-Neuerteilung, -Verlängerung oder Sonderanforderungen.
Informationen zu den von uns angebotenen Augenoperationen.
Die Operation des Grauen Stars ist in Deutschland mit rund 550.000 Eingriffen pro Jahr die häufigste Augenoperation. Sie ist sehr sicher und erfolgreich. Meist kann sie ganz unkompliziert ambulant erfolgen, sodass Sie noch am selben Tag nach Hause gehen können. Vor dem Eingriff besprechen wir gemeinsam mit Ihnen in Ruhe, welche Form der Betäubung für Sie am angenehmsten ist und welche Kunstlinse am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.
Das ist unser Motto in der Sehschule — für Kinder und Erwachsene.
In unserer Sehschule kümmern sich unsere erfahrenen Orthoptistinnen, Frau Jasmin H. und Frau Mareike G., liebevoll um Kinder und Erwachsene mit Schielen, Nystagmus oder anderen Sehproblemen.
Durch sorgfältige Untersuchungen und individuell angepasste Therapien — wie spezielle Sehübungen oder prismatische Brillen — helfen wir, das Sehen zu verbessern und Beschwerden zu lindern.
Besonders wichtig bei Kindern
Gerade bei Kindern ist eine frühe Kontrolle entscheidend. Wir prüfen, ob Schielen vorliegt oder eine Brille benötigt wird, und erklären Ihnen anschließend verständlich die Ergebnisse.
Bitte planen Sie etwas Zeit ein: Nach dem Tropfen sehen Kinder für einige Stunden verschwommen.




So erreichen Sie die Sehschule.
Schicken Sie der Sehschule eine SMS oder eine Mail mit Ihren Kontaktdaten und wir rufen Sie zurück. Während der Sprechstunde werden unter dieser Nummer keine Terminanfragen entgegengenommen oder bearbeitet. Diese Kontaktdaten sind nicht für Notfälle. In dringenden Fällen rufen Sie bitte die Praxisnummer an.
Wichtige Vorabinformationen, damit Ihr Aufenthalt bei uns so angenehm und effektiv wie möglich verläuft.
Versichertenkarte und Ausweis.
Wenn vorhanden:
Bitte klären Sie bereits bei der Terminvereinbarung, ob eine Pupillenerweiterung bei Ihnen geplant ist. Diese Untersuchung ist bei Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und Patienten mit einer Kurzsichtigkeit ab -5,0 Dioptrien vorgesehen.
Wir weisen zu Ihrer Sicherheit darauf hin, dass Sie bei Untersuchungen, für die wir eine Pupillenerweiterung vornehmen, 24 Stunden lang kein Kraftfahrzeug oder Fahrrad führen dürfen.
Beachten Sie bitte, dass Kontaktlinsen 48 Stunden vor der augenärztlichen Dioptrienbestimmung herausgenommen werden müssen.
Sie dürfen gerne eine Begleitperson mitbringen. Da unsere Räumlichkeiten begrenzt sind, bitten wir Sie, nicht mehr als eine Begleitperson mitzubringen. Für unsere älteren Patientinnen und Patienten haben wir ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hilfreich zur Seite stehen können.
Empfehlungen des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V.:
Amblyopievorsorge
Zur Früherkennung von Schielen und Fehlsichtigkeit durch den Augenarzt.
Früherkennung des Glaukoms (Grüner Star)
Zur Verhinderung von vermeidbarem Sehverlust (Risiko steigt mit höherem Lebensalter an).
Netzhautvorsorge-Untersuchung
Zur Verhinderung von Netzhautablösungen.
AMD-Früherkennungsuntersuchung (Erkrankung des Lesezentrums)
Zur Verhinderung schleichender Sehverschlechterung (Risiko steigt mit dem Alter).
Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer zur Vermeidung von Gefahrensituationen
Wir bemühen uns um eine exakte Planung der Sprechstunde. Trotz Termin sind Wartezeiten nicht immer zu vermeiden.
Das kann unterschiedliche Gründe haben: Notfälle, Fremdkörper im Auge, Verletzungen oder akute Erkrankungen sind nicht planbar. Versuchen Sie in jedem Fall, Verständnis für die Notfallpatienten aufzubringen — Sie wären auch froh, wenn Ihr Arzt Sie bei einem unerwarteten Problem rasch behandelt. Es kann deshalb sein, dass Patienten, die erst nach Ihnen ins Wartezimmer gekommen sind, vor Ihnen aufgerufen werden. Zur Überbrückung der Wartezeit finden Sie in unserem Wartezimmer Zeitschriften sowie interessante und informative Broschüren rund um das Auge, von denen Sie einige auch mit nach Hause nehmen können.
Es gibt einen Behindertenparkplatz vor der Praxis, dieser ist als solcher gekennzeichnet. Sie können gerne den Parkplatz am Neuen Markt benutzen. Bitte beachten Sie, dass der Markttag das ganze Jahr über an folgenden Tagen stattfindet: Dienstag, Freitag von 7 bis 15 Uhr. Weitere Parkplätze finden Sie wenige Gehminuten entfernt am Ärztehaus am Frankenwall sowie am Bahnhof.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die häufigsten Augenerkrankungen und Fehlsichtigkeiten. Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne persönlich an.
Das Glaukom gehört nach der altersbedingten Makuladegeneration und vor den zuckerbedingten Netzhautveränderungen zu den häufigsten Ursachen für Blindheit und Sehbehinderung in den Industrieländern. In Deutschland ist das Glaukom gegenwärtig für etwa 15 Prozent aller Erblindungen verantwortlich, wobei die Dunkelziffer der unentdeckten Fälle vermutlich deutlich höher liegt. Das Glaukom kann Ihnen die Sehkraft rauben, auch wenn Sie keine sichtbaren Symptome oder Schmerzen haben — rund die Hälfte aller Betroffenen weiß nichts von ihrer Erkrankung, weil sie so schwierig zu diagnostizieren ist. Bei der üblichen Augendruckmessung mit einem Luftimpuls bleibt die Krankheit in etwa einem Drittel aller Fälle unerkannt.
Das primäre Offenwinkelglaukom ist mit rund 90 % aller Fälle die häufigste Form. Als typische Alterserkrankung wird seine Häufigkeit mit steigender Lebenserwartung in Zukunft weiter zunehmen — allein in Deutschland sind bereits über 350.000 Menschen aufgrund eines Glaukoms erblindet oder schwer sehbehindert.
Glücklicherweise lässt sich mit einer frühen Diagnose und einer effektiven Therapie in praktisch allen Fällen das Fortschreiten und damit eine Verschlechterung des Gesichtsfeldes verhindern. Bereits entstandene Schäden können jedoch nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt so wichtig — nur sie erlauben eine frühzeitige Erkennung und Behandlung.
Bei erhöhtem Augeninnendruck, genetischer Veranlagung oder vaskulären Störungen ist eine Glaukomvorsorge ratsam. Wir bieten hierfür ein spezielles Vorsorgepaket mit Pachymetrie, frequenzverdoppelter Gesichtsfelduntersuchung (FDT) und Laser-Sehnervenmessung an.
Als grauer Star wird eine Eintrübung der Augenlinse mit nachfolgender Verschlechterung des Sehvermögens bezeichnet. Er ist im fortgeschrittenen Lebensalter eine häufige Erkrankung, kann aber auch bereits bei Neugeborenen oder im Kindesalter auftreten. Eine Linsentrübung gehört bis zu einem gewissen Grad zum natürlichen Alterungsprozess. Gehäuft tritt sie bei Diabetikern, unter Cortison-Einnahme und bei Unterernährung auf; auch UV-Licht und Rauchen gelten als Risikofaktoren. Weitere Ursachen sind Entzündungen, Verletzungen oder frühere Operationen am Auge.
Im Vordergrund steht eine meist schleichende Sehverschlechterung, die – vor allem bei einseitigem Befall – lange unbemerkt bleibt. Betroffene sehen zunehmend verschwommen und unscharf, Konturen wirken wie durch einen Schleier, Kontraste und Farben verlieren an Kraft, und die Blendungsempfindlichkeit nimmt zu. Unbehandelt kann sich die Sehkraft bis zur Erblindung verschlechtern, dies ist jedoch nicht zwangsläufig der Fall.
Nach der Schilderung der Beschwerden werden verschiedene Sehtests durchgeführt. Mit der Spaltlampe, einem speziellen Lichtmikroskop, lassen sich Augenlinse und andere Augenabschnitte vergrößert beurteilen.
Eine beginnende Sehverschlechterung kann zunächst mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Es gibt jedoch keine Medikamente, die die Linsentrübung aufhalten oder rückgängig machen können — die einzig wirksame Therapie ist die Operation, bei der die trübe Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt wird.
Ob und wann operiert wird, ist eine Frage der persönlichen Abwägung: Wie stark beeinträchtigen die Symptome den Alltag, ist die Fahrtauglichkeit betroffen, liegen weitere Augenerkrankungen vor? Die Staroperation gehört in Deutschland zu den häufigsten operativen Eingriffen und erfolgt in der Regel ambulant, also ohne Krankenhausaufenthalt. Bei etwa 9 von 10 Patientinnen und Patienten bessern sich die Symptome durch die Operation, der endgültige Erfolg zeigt sich nach einigen Wochen.
Die Makula, auch „gelber Fleck" genannt, liegt in der Mitte der Netzhaut und enthält die Fovea, die Stelle des schärfsten Sehens. Obwohl sie weniger als fünf Prozent der Netzhautfläche einnimmt, ist sie entscheidend für das Erkennen von Gesichtern, Lesen, Fernsehen, Autofahren und das scharfe Sehen in die Ferne. Die übrige Netzhaut ist dagegen vor allem für die Bewegungswahrnehmung und die räumliche Orientierung zuständig.
Die AMD betrifft vor allem Menschen jenseits des 50. Lebensjahres und ist in Industrienationen die häufigste Ursache schwerer Seheinschränkungen. Allein in Deutschland leben rund 3,5 Millionen Menschen mit AMD. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt; genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und Rauchen begünstigen jedoch ihre Entstehung, ebenso altersbedingte Ablagerungen unterhalb der Netzhaut, die den Stoffwechsel der Netzhautschichten stören. Selbst im späten Stadium bleibt Betroffenen die Orientierungsfähigkeit über das Umfeld-Sehen in der Regel erhalten.
Bei der trockenen AMD, der weitaus häufigeren Form, kommt es zu einem langsam fortschreitenden Absterben von Netzhautzellen. Solange die betroffenen Areale außerhalb der Stelle des schärfsten Sehens liegen, bleibt die Sehfunktion meist noch gut erhalten.
Die feuchte AMD ist aggressiver und macht rund 80 % der Fälle mit starker Sehminderung aus. Hier wachsen neue, undichte Blutgefäße unter die Makula, aus denen Flüssigkeit in die Netzhaut austritt. Das führt zu verzerrtem Sehen (gerade Linien erscheinen gebogen) sowie zu grauen oder blinden Flecken, teils auch zu plötzlichen Sehverschlechterungen durch Einblutungen.
Für die trockene Frühform gibt es bislang keine allgemein anerkannte Therapie; Studien zeigen aber, dass hohe Tagesdosen bestimmter Antioxidanzien und Zink das Fortschreiten in eine fortgeschrittene AMD verlangsamen können. Für die feuchte Form stehen mehrere gut untersuchte Behandlungen zur Verfügung: intravitreale Injektionen von VEGF-Hemmern, thermische Lasertherapie und photodynamische Therapie (PDT). Während Laser und PDT den Verlauf verlangsamen, kann die intravitreale Injektion oft sogar zu einer Sehverbesserung führen. Welche Therapie infrage kommt, wird individuell nach augenärztlicher Untersuchung entschieden.
Ab dem 50. Lebensjahr wird eine jährliche gründliche Augenuntersuchung empfohlen. Erste Warnzeichen sind Sehverschlechterung, verzerrtes Sehen, springende Buchstaben oder sich krümmende Linien. Verfahren wie die optische Kohärenztomografie (OCT) oder die Fundusautofluoreszenz erlauben eine genaue Einschätzung des Krankheitsausmaßes; diese Leistungen werden in der Regel als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) selbst getragen.
Typisch sind trockene, brennende und gerötete Augen, ständiger Juckreiz oder ein Fremdkörpergefühl, morgens geschwollene und verklebte Lider sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit.
Meist liegt eine unzureichende Tränenproduktion oder eine fehlerhafte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit vor, oft begünstigt durch verminderten Lidschlag bei langer Bildschirmarbeit. Weitere Faktoren sind trockene Luft, Zugluft, Kontaktlinsen, Tabakrauch, hormonelle Veränderungen im Alter, bestimmte Medikamente sowie ein Vitamin-A-Mangel.
Eine geringere Alltagsbelastung der Augen, Omega-3-Fettsäuren, Tränenersatzmittel, liposomale Augensprays sowie sogenannte Punctum Plugs können Linderung verschaffen. Ihr Arzt berät Sie gerne zu den für Sie passenden Möglichkeiten.
Diabetes mellitus kann sich auch auf die Augen auswirken. Am Auge führt die Zuckerkrankheit hauptsächlich zu Veränderungen an der Netzhaut, die als „diabetische Retinopathie" bezeichnet werden. Dabei werden je nach Schweregrad verschiedene Formen unterschieden.
Diese Form bleibt für Betroffene oft lange unbemerkt, da sie kaum oder keine Sehstörungen verursacht. Bei der augenärztlichen Untersuchung lassen sich vor allem Blutungen und Gefäßveränderungen am Augenhintergrund feststellen.
Hier ist die Stelle des schärfsten Sehens betroffen: Aus geschädigten Netzhautgefäßen tritt Flüssigkeit mit Fettablagerungen in die Netzhaut aus. Das kann im milden Fall zu verzerrtem Sehen, in schwereren Fällen zu deutlichem Sehverlust führen.
Die schwerste Form entsteht, wenn die unterversorgte Netzhaut das Wachstum neuer, aber undichter Blutgefäße anregt. Diese bluten leicht und lassen Flüssigkeit austreten. Eine typische Komplikation ist eine plötzliche Einblutung in den Glaskörper, die sich als Verschwommensehen, „viele schwarze Punkte" oder bei starker Ausprägung als deutliche Sehverschlechterung bemerkbar macht.
Im Alter lässt die Elastizität der Augenlinse nach, wodurch sie sich schlechter auf unterschiedliche Entfernungen einstellen kann. Dieser normale Alterungsprozess wird meist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr bemerkt und betrifft ausnahmslos jeden. Normalsichtige benötigen dann meist nur eine Lesebrille, Kurzsichtige können für die Nähe ihre Fernbrille abnehmen, Weitsichtige brauchen in der Regel sowohl eine Fern- als auch eine Lesebrille.
Betroffene sehen Gegenstände in der Nähe wie in der Ferne verzerrt — aus einem Punkt wird optisch ein Strich. Ursache ist meist eine Hornhaut, die eher einem Ei als einer Kugel gleicht. Die Korrektur erfolgt über Zylindergläser in Brille oder Kontaktlinse, deren Achse exakt ausgerichtet sein muss.
Kurzsichtige sehen in der Nähe scharf, entfernte Gegenstände dagegen verschwommen, da das Auge meist zu lang gewachsen ist und der Brennpunkt vor statt auf der Netzhaut liegt. Die Korrektur erfolgt über eine Zerstreuungslinse mit negativem Dioptrienwert — je stärker die Kurzsichtigkeit, desto höher der Wert und desto dicker das Brillenglas.
Weitsichtige sehen entfernte Objekte scharf, in der Nähe dagegen nur ungenau. Die Korrektur erfolgt über eine Sammellinse mit positivem Dioptrienwert. Da jüngere Augen die Weitsichtigkeit durch Akkommodation teilweise ausgleichen können, wird sie oft erst im mittleren Alter bemerkbar, wenn die Lesefähigkeit nachlässt.
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